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Reglement

Zentraleinsatz

Die Rennfahrzeuge werden vom Serienorganisator gestellt, im Vorfeld der Rennveranstaltungen zentral vorbereitet und anschließend zur Rennstrecke transportiert. Das nötige Equipment, alle Verbrauchsmittel wie Reifen, Treibstoff etc. und die Boxeninfrastruktur werden den Teilnehmern ebenfalls durch die Serienorganisation zur Verfügung gestellt.

Vor Ort stehen jedem Teilnehmer sowohl ein Mechaniker als auch ein Renningenieur zur weiteren Vorbereitung, Abstimmung und Reparatur des Rennfahrzeugs zur Verfügung.

Einheitliche Fahrzeuge

Alle Teilnehmer treten mit identischen Audi R8 LMS GT4 gegeneinander an, welche den Fahrern durch den Serienorganisator zur Verfügung gestellt werden. 

Die Fahrzeugabstimmung beschränkt sich auf die Parameter Luftdruck, Zug- und Druckstufe an den Dämpfern der Vorder- und Hinterachse sowie die Einstellung der Stabilisatoren und des Heckflügels.

Dadurch wird der Vorteil, der durch ausgiebige Testfahrten herausgefahren werden kann, minimiert und die Chancengleichheit gegenüber Fahrern mit geringem Budget gewahrt.


Acht Rennen in dieser Saison

Der Audi R8 Cup beschreitet in der Saison 2020 insgesamt acht Rennen an vier Rennwochenenden im Rahmen des AvD Oldtimer-Grand-Prix, der FIA European Truck Championship (FIA ETCR) und des Gamma Racing Day. Der Ort der vierten Veranstaltung muss noch fixiert werden.

Dabei ist der Cup sowohl in Deutschland (Nürburgring) wie auch in Tschechien (Most) und in den Niederlanden (Assen) zu Gast.

Zwei Satz Reifen pro Wochenende

Pro Wochenende und pro Fahrer sind zwei neue Satz Slickreifen der Marke Hankook erlaubt. Sollte es regnen, kommt noch ein Satz Regenreifen hinzu.

Die zwei Satz neue Slicks werden üblicherweise im ersten und zweiten Qualifying genutzt, in den Rennen greifen die Fahrer auf angefahrene Reifen aus dem jeweiligen Qualifying zurück. 

Die Entscheidung, ob und wann Regenreifen genutzt werden, trifft der Serienorganisator in jedem Fall einheitlich für das gesamte Starterfeld.


60 Minuten Freies Training

Jedes Rennwochenende beginnt mit zwei freien Trainings à 30 Minuten. Zwischen den freien Trainings besteht die Möglichkeit, die Fahrzeugabstimmung im Rahmen des Reglements anzupassen oder mit Hilfe der im Fahrzeug verbauten Datenaufzeichnung an der fahrerischen Leistung zu feilen.

Hierbei wird der Fahrer sowohl von Mechanikern und dem Renningenieur als auch von erfahrenen Instruktoren unterstützt.

60 Minuten Qualifying

Pro Veranstaltung finden zwei Qualifyings über eine Dauer von jeweils 30 Minuten statt. Die schnellste Rundenzeit aus Qualifying eins ermittelt die Startreihenfolge für das erste Rennen; die beste Rundenzeit aus Qualifying zwei ist ausschlaggebend für die Startreihenfolge in Rennen zwei.


Zwei rennen mit rollendem Start

Jedes Rennwochenende besteht auf zwei separaten Läufen.

Alle Rennen werden rollend gestartet und gehen über eine Distanz von 30 Minuten. 

Tv-Übertragung auf Sport1

Die Rennen werden im Youtube-Livestream, auf Facebook und im TV auf SPORT1 übertragen. Diese umfassende Präsenz bietet Partnern und Sponsoren einen hohen Gegenwert für ihre Unterstützung. 


Drei Wertungen

Abhängig vom Alter und der der bereits im Motorsport gesammelten Erfahrung bekommen die Fahrer für vier verschiedenen Wertungen Punkte.

- Gesamtwertung, in der alle Fahrer gewertet werden

- Am-Wertung für Teilnehmer, die über wenig Erfahrung im Motosport verfügen

- Junior-Wertung für Starter, die im Jahr 1998 oder später geboren sind


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